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Mehr als 10 Kilometer Archivakten ziehen bald ins neue Justizzentrum ein Unternehmen Möbeltransporte R.Starke sorgt für reibungslosen Ablauf des Umzugs

By 4. Januar 2010November 19th, 2018Presse

6.000 Kubikmeter Umzugsgut, d.h. mehr als 30.00 Einzelobjekte, hat das Unternehmen Möbeltransporte R. Starke GmbH innerhalb von zwei Wochen bewegt, um den umfangreichen Umzug des ehemaligen Bettenhauses des SRH Wald-Klinikums in das neue gebaute Funktionsgebäude „Am Wald“ zu bewerkstelligen.
Nun hat man das Unternehmen beauftragt, auch den Umzug des Justizzentrums zu übernehmen. In den ersten Wochen des kommenden Jahres müssen dann Mehr als 10 Kilometer Archiv-Akten, rund 6.400 Kartons, Mobiliar, PCs und Bücher der Büros aus Land- und Amtsgericht, den Zweigstellen der Staatsanwaltschaft Jena und Rudolstadt, Verwaltungs- und Arbeitsgericht sowie die Abteilung Soziale Dienst in den neu entstandenen Komplex hinter der Deutschen Post am Puschkinsplatz umziehen. „Bei diesem Auftrag gelten für uns selbstverständlich höchste Sicherheitsstandards. Der gesamte Umzug aller 371 Mitarbeiter des Justizzentrums muss von uns in maximal zwei Monaten geschafft sein“, betont Steve Quitera, Projektmanager für die Objekte SRH Waldklinikum und Justizzentrum im Möbeltransportunternehmen R. Starke. „Dabei sind in der Regel zwischen 20 und 30 unserer Mitarbeiter, höchstens aber 50 in Aktion“, so Quitera weiter.
Innerhalb der gesamten Firma gelte es, in Gera und Ronneburg 130 fest angestellte Mitarbeiter und 14 Azubis zu koordinieren. Neben dem Umzugsservice für Kliniken, Behörden und private Kunden, teile sich das Geschäftsfeld in die Bereiche Neumöbellogistik/Küchensysteme und Versandhauslogistik (v.a. Großstückservice Hermes) auf. 1990 als Rettenmeyer & Starke gegründet, firmiere man unter Renè Starke seit 1990 als Möbeltransporte R. Starke GmbH. “ Seitdem haben wir schon vergleichbare große Umzüge gemacht, z.B. für das Universitätsklinikum in Jena, das Finanzamt Gera sowie die Geraer Gauck Behörde“, unterstreicht Steve Quitera die Erfahrungen solcher Großprojekte.
Für den Umzug des Bettenhauses im Geraer Klinikum seien fast alle 20 Möbelwagen der Firmenflotte im Einsatz gewesen. Täglich hätten innerhalb der 14 Tage 32 gewerbliche und drei kaufmännische Mitarbeiter tatkräftigt angepackt, um Radiologie und Röntgenarchiv, Küche, OP-Trakt, Intensiv- und alle anderen Stationen, Dialyse, Apotheke mit Betäubungsmittelcontainern, Augenklinik und ambulante Augen-OP umzulegen. Vom Verpacken der teils äußerst sensiblen Krankenhaustechnik bis zum Wiederaufbau in den neuen Stationen musste mit straffer Organisation und Fingerspitzengefühl vorgegangen werden. „Der Umzug des OP-Traktes wurde in der Nacht durchgeführt, um den Operationsbetrieb tagsüber weiterhin zu gewährleisten“, so Quitera. „Auch die Intensivstation war eine Herausforderung, schließlich mussten alle Patienten mit angeschlossenen Geräten sicher ins neue Haus gebracht werden“, sagt er. Hierbei hätten die Mitarbeiter zudem durch eine hygienische Schleuse gemusst, um die Patienten nicht zu gefährden.
Das alte Bettenhaus soll nun im Januar 2010 abgerissen werden. Vorher müsste das Team von R. Starke jedoch den Abriss vorbereiten, d.h. Schränke, Lampen, Gardinen, Stromkabel und die Kanzeln der Stationsschwestern entsorgen.
„Alles in allem sind wir gespannt auf die laufenden Meter Akten des Justizzentrums und werden auch hier wieder die erhöhten Sicherheitsstandards gewährleisten“, versichert Steve Quitera.

Quelle: Neues Gera – Von Christine Schimmel