Einweihung und Geburtstag

By 5. Mai 2012Allgemein

Starke Logistik investiert2,5Millionen Euro in Standort Leibnizstraße
OTZ vom 05.05.2012, Von Sylvia Eigenrauch

Gera. Einen Tag nach seinem 50. Geburtstag weihte Unternehmer René Starke gestern mit nahezu 300 Gästen das neue Logistikzentrum in der Leibnizstraße 74 ein.

Seit dem Spatenstich im vergangenen August hat die Starke Logistik GmbH hier 2,5 Millionen Euro in einen Neubau investiert, der es ermöglichen soll, logistische Prozesse noch besser zu steuern. In voraussichtlich sechs Wochen soll die neu geschaffene 6000 Quadratmeter große Lagerfläche unterm Hallendach nutzbar sein. Dann wird der Firmensitz, der sich teilweise noch in Thieschitz befindet, hier konzentriert.

Mehr als die Hälfte der bald 130 Mitarbeiter feierten gestern mit ihrem Chef und dessen Familie. Unter ihnen zwei Glückspilze, wie sie sich selbst bezeichnen. Die 25-jährige Antje Werner aus Gera − sie wohnt gleich in der Leibnizstraße − ist seit wenigen Tagen in der Disposition beschäftigt. Der 43- jährige Ingo Schiener aus Jena ist fast genau so lange als Auslieferungsfahrer eingestellt. Beide freuten sich, gut aufgenommen worden zu sein. In lockerer Runde lernten sie gestern weitere Kollegen kennen. „Ich bin ganz stolz auf meinen Sohn, dass er das gepackt hat“, sagte Wolfgang Starke (71), der 1990 in einer Scheune in Harpersdorf das Unternehmen mit aus der Taufe gehoben hatte. Mit seiner Mutter, der 90- jährigen Alice Starke war gestern auch das älteste Familienmitglied anwesend, mit Max, dem Enkel des Firmeninhabers, geboren am Neujahrstag 2012, das jüngste.

„Ich bin stolz, dass wir so eine tolle Truppe haben. Meine Mitarbeiter stehen hinter mir“, bekannte René Starke und erntete donnernden Applaus unter dem neuen Hallendach. Ein Kompliment machte ihm und seinesgleichen Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU). „Ich sehe sie stellvertretend für die Unternehmer, die gemeinsam für den Erfolg Thüringens über die vergangenen zwei Jahrzehnte stehen“, sagte sie in ihren Grußworten und würdigte, dass René Starke „nie die Bodenhaftung verloren“ habe und die Firma organisch gewachsen sei.