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Wann ist ein Umzugsangebot seriös?

19.10.2006

Umzugsgutliste und Leistungsbeschreibung bilden Grundlage
für die zugesagte Leistung zum zugesagten Preis.
 
 
Aus dem Umzugsvolumen lässt sich der Zeitbedarf ermitteln. Ist das Umzugsvolumen zu niedrig angesetzt, erscheint das Angebot günstig, doch die Rechnung ist entsprechend höher. AMÖ-Spediteure und deren Umzugsberater arbeiten mit der Umzugsgutliste. In ihr ist ein Umrechnungsschlüssel für Umzugsgut angegeben. Damit kann das Umzugsvolumen genauer geschätzt werden als durch die Schätzung -auch des Fachmannes- nur mit dem Auge.

Als Anlage zum Umzugsangebot sollte eine Leistungsbeschreibung nicht fehlen. Sie ist anschließend Rechnungsgrundlage für den Umzug. Sie muss sämtliche Nebenleistungen mit dem Zeitbedarf enthalten, um dem Kunden einen Überblick dessen zu geben, was am Ende der Umzug kosten wird. Bei pauschal gemachten Angaben zu Nebenleistungen sollte der Kunde vorsichtig sein und auf einer transparenten Darstellung bestehen.

Einzelpreise für Mitarbeiter, Fahrzeuge und Packmittel sind verbindlich. Nur aufgrund dieser Preise ist ein Angebotsvergleich möglich.

Der Möbelspediteur kann dem Kunden seine Dienstleistungen entweder zu einem Festpreis anbieten oder eine Abrechnung nach tatsächlichem Aufwand erstellen. Entscheidet sich der Kunde für ein Festpreisangebot, so muss er wissen, dass damit nur die darin enthaltenen, schriftlich niedergelegten Leistungen abgedeckt sind.

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